Rückblick 2018

 

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Gelungener Pflanzentausch

Zum traditionellen Pflanzentauschmarkt hatte der Eberfinger Verein für Gartenbau und Landespflege am 14. April wieder vor die alte Gemeindekanzlei in der Ettinger Straße eingeladen. Bei bestem Wetter tauschten oder verschenkten dort rund 30 interessierte Gartenfreunde ihre mit gebrachten Pflanzen. Rasch war das Grüngut vergeben. Bei Kaffee und Kuchen konnte dann die Gelegenheit zum regen Gedankenaustausch und für Tipps unter Gleichgesinnten genutzt werden.

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Osterbasteln

Am Nachmittag des 21. März trafen sich heuer auf Einladung des Eberfinger Gartenbauvereins 15 Kinder in der Eberfinger Grundschule, um gemeinsam österliche Deko-Objekte zu basteln. Die Arbeit mit den verschiedensten Materialien bereitete den Kindern viel Freude und sie waren mit Feuereifer bei der Sache. Ein gelungener Nachmittag mit schönen Bastelergebnissen.

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Obstgehölze für Kinder der ersten und zweiten Grundschulklasse

Auch in diesem Jahr bot der Eberfinger Gartenbauverein wieder seine Baumpflanzaktion für die Kinder der ersten und zweiten Klasse der Grundschule Eberfing an. Ein Spätwintereinbruch umrahmte am 21. März den Baum pflanztag für die Schulkinder, bei dem sie die vom Gartenbauverein zur Verfügung gestellten Obstgehölze erhielten. 25 Obstgehölze (vier Mal Apfel, Sorte Santana; drei Mal Zwetschge, Sorte Schönberger; acht Himbeeren, vier Johannisbeeren, drei Jostabeeren, zwei Stachelbeeren und eine Brombeere) hatten die Schulkinder ausgesucht.

Nach der Begrüßung und Ansprache des 2. Vorsitzenden Matthias Müller gingen Eltern und Kinder mit Baumwart Dietmar Valentin in den Garten um der Demonstrationspflanzung mit fachlicher Erklärung beizuwohnen. Anschließend konnten alle den vom Elternbeirat gespendeten Kuchen und Getränke genießen.

Mit dem Hinweis, die doch etwas empfindlichen Pflanzen angesichts des Wetters mit Nachtfrösten doch noch ein paar Tage geschützt fachgerecht aufzubewahren, gingen Eltern, Großeltern und Kinder glücklich nach Hause bzw. zur Schule zurück.

dv

 

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Fünftes Ramadama in Eberfing

Am 21. April fand zum fünften Mal das jährliche Ramadama in Eberfing statt, wie gewohnt bei Sonnenschein und diesmal schon fast sommerlichen Temperaturen. Der Einladung des Eberfinger Vereins für Gartenbau und Landespflege waren heuer rund 30 Eberfinger Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefolgt. Ausgangspunkt in diesem Jahr war die Eberfinger Kneippanlage, sodass die Teilnehmer bevorzugt im Oberdorf, aber auch an den Ausfallstraßen und bis zur Roten Kapelle ausschwärmten.

Wieder füllte sich ein ganzer Anhänger voll mit dem gesammelten Müll. Aber die „Müllausbeute“ ist weiter rückläufig, wenn auch nicht an allen Stellen. Besonders an der Freifläche in der Nähe der Roten Kapelle war die Sammelaktion „lohnenswert“.  Belohnt wurden alle Helferinnen und Helfer nach getaner Arbeit mit einem Mittagessen, zu dem wieder die Gemeinde eingeladen hatte. Die Verpflegung übernahm heuer der „Gasthof Waldherr“. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Mitwirkenden für dieses gelungene und erfolgreiche Ramadama! cd

 

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Vorstandschaft des Gartenbauvereins bestätigt

Am 16. März fand beim Verein für Gartenbau und Landespflege e. V. Eberfing die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen und Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Claudia Dittmann wurde eine Gedenkminute für unser verstorbenes Mitglied Annemarie Echtler eingelegt. Unterstützt mit einer Powerpoint-Präsentation berichtete Fanny Westenrieder über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Der Verein hat nun 181 Mitglieder.

Die Kasse wurde von Anneliese Walser wieder mustergültig geführt und weist für das Rechnungsjahr erneut einen Überschuss aus. So konnte die Kassenprüferin Monika Westenrieder die Entlastung der Vorstandschaft vorschlagen. Dem folgten die anwesenden Mitglieder (31) einstimmig.

Für die Abwicklung der Neuwahl der Vorstandschaft erklärte sich wieder 1. Bürgermeister Georg Leis als Wahlleiter bereit. Josef Aderbauer legte sein Amt als Beisitzer nieder um sich seiner neuen Aufgabe als Seniorenbeauftragter der Gemeinde besser widmen zu können. Dafür erklärte sich Elfriede Appoltshauser bereit in der Vorstandschaft neu mitzumachen.

Alle anderen Vorstandsmitglieder stellten sich in gleicher Funktion wie bisher der Wahl. Ohne Gegenstimmen wurde alle Kandidaten gewählt. Anschließend wurde Franziska Westenrieder für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein mit Urkunde und Anstecknadel des Landesverbandes geehrt. Hans Mährle war leider verhindert.

Mit einer besonderen Ehrung der Gemeinde überraschte der Bürgermeister Anneliese Walser und Dietmar Valentin. Beide erhielten die Eberfinger Ehrenmedaille in Bronze für 15 Jahre Vorstandsarbeit im Gartenbauverein. Erfreut über die Wertschätzung der Gemeinde für ihre langjährige Ehrenamtstätigkeit nahmen sie Urkunde und Medaille dankbar entgegen.

Georg Leis dankte dem Verein und seinen Mitgliedern in seinem Grußwort für Engagement und das gute Miteinander. Er setzt bei den bevorstehenden Aufgaben in der Gemeinde auf weiterhin gute Zusammenarbeit. Nach dem Überblick über die geplanten Aktivitäten 2018 erfreute Claudia Dittmann mit ihrem Vortrag über "Zauber- und Hexenkräuter" ihre Zuhörer. Der diplomierten Biologin war es eine Freude mit Erzählungen und Anekdoten über diverse Blumen und Stauden in Garten und Flur, deren Bedeutung für die Menschen des Altertums und in der Neuzeit darzustellen.

Mit dem obligaten Blumentöpfchen verabschiedete die Vorsitzende die Mitglieder in das neue Gartenjahr.               dv

 

 

 

Rückblick 2017

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 Fledermäuse - Akrobaten der Nacht

 Der Gartenbauverein konnte Dr. Neubeck vom Landesbund für Vogelschutz als Referenten gewinnen. Den Auftakt vor 35 Interessierten bildete am Abend des 3. August in der alten Gemeindekanzlei eine anschauliche Einführung in Vorkommen und Lebensweise der heimlichen Flattertiere.

Mündliche Erläuterungen, Präparate und Broschüren sorgten für vertieftes Wissen und Verständnis. Sie sehen mit ihren Ohren, fliegen mit ihren Händen. 24 in  Deutschland nachgewiesene Arten stoßen zwar kaum auf natürliche Feinde, aber sie kämpfen mit den negativen Folgen einer  intensiven Land- und Forstwirtschaft sowie der Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume durch den Menschen. Viele ihrer traditionellen Quartiere wurden zerstört und Nahrungsquellen reduziert. Doch wir können zu ihrem Schutz etwas beitragen. Auf jedem Grundstück/Haus/Stadel können Fledermauskästen angebracht werden. In unseren Gärten kann man einfachblühende Stauden und Blumen anpflanzen, die in der Nacht ihren Nektar an Nachtfalter, die bevorzugten Beutetiere, abgeben wie z. B. Nachtkerzenarten (Oenothera), Nachtviolen (Hesperis), Wunderblume (Mirabilis) oder Seifenkraut (Saponaria). Der Gartenbauverein berät gerne bei der Sortenauswahl. Bei Einbruch der Dämmerung machten sich Groß und Klein auf den Weg zu möglichen Verstecken durch das Dorf. Mit dem im Rucksack mitgeführten Bat-Detektor konnte der Referent die Ultraschalllaute der Fledermäuse für uns hörbar machen. Es herrschte reger Flugbetrieb der nützlichen Insektenjäger nach Faltern und Mücken. Hinter den Dachbrettern des alten Anwesens "Achleitner" konnte eine kleine Kolonie von vermutlich Jungtieren mit Hilfe der Taschenlampen entdeckt werden.

Mit neuen Erkenntnissen und Einblicken versehen, lies die nächtliche Exkursion durch den Dorfkern die Teilnehmer zufrieden in ihr Haus zurückkehren. Sicher bekommen unsere Fledermäuse im Dorf künftig tatkräftige Unterstützung.          dv

 

 

 

 

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Sommerfest mit regionalen Schmankerln

 Die Vorstandschaft des Gartenbauvereins freute sich über den zahlreichen Besuch ihres Sommerfestes im Sportheim am 01. Juli. Verstärkt durch Thomas Dittmann konnte das Helferteam bei allen Gästen, die an diesem Abend durch andere Veranstaltungen im Dorf nach und nach in drei Wellen kamen, Hunger und Durst stillen. Besonderen Anklang fanden diesmal die leckeren Cocktails und der mediterrane Teller, der u. a. mit köstlichem  Mozarella vom Achberghof gefüllt war.  Selbstgemachte Kuchen und Kaffee rundeten nach netten Gesprächen den Besuch ab.   dv

 

 

 

 

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Ist das was oder kann das weg?

Unter diesem Motto trafen sich am 6. Mai 7 Mitglieder des Gartenbauvereins zum Unkrautjäten am Kneippbecken. Fröhlich jäteten sich die Teilnehmer durch die Pflanzendecke und tauschten dabei botanisches Fachwissen aus. Wie heißt denn diese Pflanze? Soll die stehen bleiben? Um neue Pflanzennamen bereichert und sicherer im Umgang mit (Un-)kräutern stärkte man sich zwischendurch mit Kaffee und Keksen.

Interessant zu sehen war, welche der im letzten Jahr gepflanzten Stauden bereits wieder aus dem Boden schauen und welche der einjährigen Pflanzen es geschafft haben, sich wieder auszusäen und zu keimen. Welche Pflanzen werden wohl die beim Jäten entstandenen Lücken besetzen und welche behaupten sich gegen die Schnecken? Es bleibt spannend, wie sich der Stauden und (Wild-) kräuterhang am Kneippbecken im Laufe der Jahreszeiten und der Jahre entwickeln und verändern wird.

Wer glaubt, jäten sei langweilig, Sorge hat, „zuviel“ zu jäten oder einfach Lust hat dabei zu sein, hilft beim nächsten Mal einfach mit. Die Aktion war die erste von drei in diesem Jahr geplanten Aktionen dieser Art. Die nächsten finden am 8. Juli und am 14. Oktober, jeweils um 14 Uhr, statt.

 

 

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Unser Boden - Sein Entstehen, seine Pflege

 

Gemeinsam luden Katholischer Frauenbund und Gartenbauverein zum Vortrag am 5. April in den Gasthof "Zur Post" ein. Mit Bildern aus der Heimat, dem Gemeindegebiet und aus dem eigenen Garten sowie praktischen Bodenproben und diversen Informationsbroschüren der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft führten die Referenten Dietmar Valentin und Michael Nowak durch ihr Thema.

Die Vereinten Nationen haben 2015 das Internationale Jahr der Böden ausgerufen. In diesem Jahr wurde der Gartenboden (Hortisol) zum Boden des Jahres auserkoren. Ziel dieser Initiativen ist der Schutz der Böden. Auch die Arbeitsgruppe Dorfbild hat im Zuge der Dorferneuerung angeregt, unnötige Versiegelungen imSiedlungsbereich unserer Gemeinde zu entfernen und bei Neubebauung den guten Boden möglichst zu erhalten. In der Bauphase leidet der Boden. Er wird nicht nur plattgefahren und stark verdichtet sondern auch als Lager für Müll, Restbeton und Bauschutt missbraucht. Wenn dann nur ein paar Ladungen Mutterboden mit Wildkräuterwurzeln und Steinen draufgeschüttet werden, wächst dort normalerweise nicht viel. Böden sind die Grundlage unserer Lebensmittelproduktion. Sie versorgen Pflanzen mit Nährstoffen und Wasser. In jedem Gemüse, Früchten und Brot, aber auch in jedem Schnitzel und Brathähnchen stecken Nährstoffe aus dem Boden.

Die Entstehung des Oberbodens erfolgte im Voralpenland flächendeckend nach dem Ende der letzten Eiszeit durch Eintrag von Pflanzenresten und das Einwandern von Bodenorganismen in mineralische Ablagerungen. Bodenbildung ist ein sehr  langsamer Vorgang. In 1000 Jahren werden ca. 10 cm aufgebaut.

Ausführlich wurde erläutert, warum das Bodenleben für landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzte Flächen wichtig ist und wie es durch fachgerechte Behandlung gefördert werden kann. Das Gewicht dieser unsichtbaren Helfer entspricht ca. 10 000 kg -= 20 Großvieheinheiten pro Hektar. Beeinträchtigt werden die Lebewesen unter der Erde durch Verdichtung der Bodenstruktur u.a. mit großen Maschinen, Pestiziden und Mineraldünger. Vorteilhaft wirken sich die Zuführung von organischem Material, Fruchtfolgen und die Zurückhaltung bei Pflanzenschutzmitteln aus. Jeder Gartenbesitzer sollte einen eigenen Kompostplatz haben - für ihn ist die Braune Tonne entbehrlich!

In der Vortragspause erläuterte Michael Nowak anhand von praktischen Beispielen verschiedene  Gefügeformen der Muttererde. Krümelstruktur, Farbe und Geruch in trockenem und benässtem Zustand wurden präsentiert. Er ermunterte die Teilnehmer zu einer Fingerprobe. Aus der sensorischen Wahrnehmung konnte man gut auf die Anteile der Kornfraktionen schließen und daraus die Bodenart ermitteln.

Der Vortrag konnte aufzeigen, dass wir von dieser dünnen Bodenschicht über dem Gesteinsuntergrund leben. Ökologisch wirtschaftende Landwirte und biologische Gärtner, die den Boden pflegen sind keine weltfremden Träumer sondern Realisten, die ihre Träume von Landwirtschaft und vom Garten in die Wirklichkeit umsetzen.          dv

 

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Trotz Frost und Schnee - Pflanzentausch erfolgreich

 

Mit Bangen haben die Verantwortlichen des Gartenbauvereins auf diesen Termin gewartet. Hatte es doch in den Tagen davor noch Frost und Schneefall gegeben. So lag am Morgen des 29. April noch eine geschlossene

Schneedecke, die manchen Gartenfreund am Ausgraben seiner Schätze hinderte.  Am frühen Nachmittag lachte die Frühlingsonne und so kam doch noch ein kleines Angebot an Saatkartoffeln, Dahlienknollen und diversen Stauden und Gemüsepflänzchen für ca. 25 Interessierte zusammen. In kurzer Zeit war alles getauscht und in den Behältnissen verstaut. So konnte man in Ruhe den leckeren Kuchen und Kaffee an der warmen Hauswand der alten Gemeindekanzlei genießen. Anregende Gespräche über die Geheimnisse des Gartens und dies und das kamen nicht zu kurz. dv

 

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Viertes Ramadama in Eberfing

 

Am 01. April fand zum inzwischen vierten Mal das jährliche Ramadama in Eberfing statt, wie bestellt bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein. Der Einladung des Eberfinger Vereins für Gartenbau und Landespflege waren dieses Mal mehr als 50 Eberfinger Kinder, Schülerinnen, Schüler und Erwachsene gefolgt. Ausgangspunkt in diesem Jahr war wieder das Eberfinger Feuerwehrhaus, sodass die Teilnehmer bevorzugt im Unterdorf ausschwärmten, aber auch das Oberdorf wurde nicht vergessen.

Die „Müllausbeute“ fiel heuer ähnlich aus, wie im letzten Jahr, das Ramadama scheint also Wirkung zu zeigen. Trotzdem wurde wieder ein ganzer Anhänger voll mit dem gesammelten Müll gefüllt. Belohnt wurden alle Helferinnen und Helfer nach getaner Arbeit mit einem Mittagessen, zu dem wieder die Gemeinde eingeladen hatte. Die Verpflegung übernahm heuer wieder der Gasthof „Zur Post“. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Mitwirkenden für dieses gelungene und erfolgreiche Ramadama! gl 

 

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Gärtnerwissen vertieft

 

Die Gärtnerei FLORA MEDITERRANEA in Au in der Hallertau war das Ziel von Claudia Dittmann und Dietmar Valentin am 25. März. Zur Fortbildung hatte der Bezirksverband Oberbayern für Gartenkultur und Landespflege eingeladen. Frau Dipl.-Ing. Maria Sansoni-Köchel, die Querbeet-Fernsehgärtnerin und Inhaberin gestaltete den Tag mit ihren Mitarbeitern in ihrer Gärtnerei.

Sehr praxisnah wurden drei Themenbereiche abgearbeitet. Wir konnten Fragen stellen und eigene Erfahrungen mit einbringen. Der erste Teil befasste sich mit Bodendeckern. Schotter- und Kiesflächen, Rindenmulch oder Pflanzen. Am Objekt wurden die verschiedenen Möglichkeiten gezeigt, der Aufbau erklärt sowie die Vor- und Nachteile den klassischen Bodendeckern gegenübergestellt. Im zweiten Teil erfuhren wir alles rund um den Schwimm- und Gartenteich. Der Referent ging zunächst auf Teichfolien und deren richtige Verwendung ein, erläuterte die Gestaltung der Randzonen, Substrate, Pflanzen, usw.. Am Königsgütler See (Schwimmteich) erklärte er die technische Ausstattung und beantwortete alle Fragen zur optimalen Teichpflege. Im dritten Teil zeigte Frau Sansoni-Köchel in ihren Kalt- und Warmhäusern ein reichhaltiges Sortiment an Zitrus- und Oleanderarten. Sie führte u.a. aus, dass Zitronen  ständig geschnitten werden müssen. Sie gab Tipps für den richtigen Standort, die entsprechende Raumtemperatur, Pflanzenschutz usw. Diese rundum gelungene Fortbildung hat uns begeistert. Sollten sie Fragen zu diesen Themen haben, so wenden sie sich doch an den Gartenbauverein. Wir werden gerne unser Wissen weitergeben.          dv

 

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Mitgliederversammlung des Eberfinger Gartenbauvereins

 

Am 17. März hatte heuer der Eberfinger Verein für Gartenbau und Landespflege zu seiner ordentlichen Mitgliederversammlung in den Gasthof „Zur Post“ eingeladen. Die Vorsitzende Claudia Dittmann konnte dabei 44 Mitglieder begrüßen, darunter Bürger meister Georg Leis. Nach den Tätigkeitsberichten des Vorstands mit Kassen- und Kassenprüfungsbericht war die Entlastung nur eine Formalie.

Die Rückgabe der Aufgabe als Jugendleiterin durch Manuela Höck machte die Neuwahl von Pia Raubal notwendig. Routiniert leitete unser Bürgermeister den Wahlvorgang. In seinem Grußwort würdigte er die vielfältigen Aufgaben des Vereins zum Wohl der Gemeinde und die Übernahme von Ehrenamtstätigkeiten, treu dem Motto “Unser Dorf soll schöner werden - unser Dorf hat Zukunft”.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Sofie Freisl, Veronika und Andreas Gattinger, Anneliese Walser, Anna Nudlbichler, Theresia und Anton Nübler, Theodor Leis, Franziska Fischer, Monika und Franz Westenrieder eine Urkunde mit Ehrennadel von der Vorsitzenden Claudia Dittmann und 2. Vorstand Matthias Müller überreicht.

Den Abend rundete Dietmar Valentin mit seinem Bildervortrag über Stauden und ihre Lebensbereiche anhand von Beispielen aus seinem Garten ab. Hier konnte Gärtnerwissen über die Bedürfnisse dieser Pflanzengruppe in unseren Grundstücken, abgestimmt auf Bodenverhältnisse, Platz und Lebensbereiche, vermittelt und zur Nachahmung ermuntert werden. Damit dies leichter fällt, konnten anschließend das Fachblatt “Verwendung von Stauden”, diverse Infoblätter so wie ein Primeltöpfchen mitgenommen werden.

Dv

 

 

 

Rückblick 2016

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 Vor dem Verschwinden bewahrt

 

Die ersten fünf jungen Bäumchen unserer regionalen Apfelsorte „Eberfinger Magdalenenapfel“ fanden wieder einen Platz in den Gärten der Familien Hinterholzer am Achberghof, Sturm, Aderbauer, Lautenbacher und Bamgratz. Dank der Edelreiser von Familie Bamgratz konnte der bekannte Pomologe Mathias Markl neue Bäume auf Sämlingunterlagen in guter Qualität heranziehen und die ersten davon abgeben. Die nächsten werden für das kommende Jahr vorbereitet. Der Gartenbauverein kümmert sich um Bestellung und Abholung. Gerne stellen wir ihnen auch den damaligen Aufsatz im Dorfblattl über die Geschichte dieser historischen Apfelsorte zur Verfügung. Bitte melden sie sich, damit wir dieses alte Kulturgut auf unseren Fluren und in den Gärten auf Dauer erhalten.          dv

 

 

 

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Ruhebank am Ammonkreuz eingeweiht

Seit Jahren ist es Frau Ellen-Rose Wolf ein Anliegen ihren Wohnort schöner und lebenswerter zu machen. Deshalb ist die Familie Wolf seit Jahrzehnten dabei, die Umgebung unseres Dorfes mit Bänken auszustatten. Sie tritt als hochherzige Sponsorin auf. Bisher in alleiniger Zusammenarbeit mit dem Gartenbauverein und dieses Mal gekoppelt mit der Gemeinde und der Familie Werner Püppke. So trafen sich am Freitag, dem 29. Juli Nachbarn und Bekannte am Ammonkreuz, um mit Häppchen, guten Getränken und Gesprächen dieses Projekt einzuweihen. Claudia Dittmann, die Vorsitzende des Gartenbauvereins, brachte mit sicherer Hand das Sponsorenschild an. Nach einer kurzen launigen Ansprache gab sie die Bank für eine Sitzprobe frei.          dv

 

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Wie kommt der Honig ins Glas

Dieser Frage gingen am 26. Juni 12 Mitglieder und Freunde des Gartenbauvereins bei einem Besuch beim Eberfinger Imker Hubert Mayr nach.

Anschaulich erklärte Hubert Mayr anhand eines Schaubienenstocks Eindrucksvolles aus dem Leben seiner Honigbienen. Die interessierten Zuhörer erfuhren dabei z. B., dass die Königin die Größe der Wabe ausmisst, indem sie hereinkrabbelt, und dann anhand der Größe entscheidet, ob darin eine männliche oder eine weibliche Biene heranwachsen soll, dass Blütenhonig aus Nektar, Waldhonig aber aus Blattlausausscheidungen entsteht, dass die Drohnen im Herbst herzlos aus dem Bienenstock geworfen werden und warum Autoscheiben in der Ausflugschneise der Bienen am ersten Frühlingstag nach einem langen Winter so viele gelbe Punkte aufweisen.

Als besonderes Schmankerl hatte Herr Mayr extra für unseren Besuch Gelée Royale, den Futtersaft für die Königin, von seinen Bienen herstellen lassen und jeder Besucher erhielt eine Kostprobe. Gelée Royale werden gesundheitsfördernde und hautverjüngende Eigenschaften zugeschrieben, die Salbenkonsistenz in Verbindung mit einem leicht säuerlichen Geschmack überzeugte die Besucher allerdings weniger.

Nach einem Einblick in Pflege und Züchtung der Bienen zeigte uns dann seine Frau Maria, wie der Honig aus der Wabe schließlich ins Glas kommt: Zunächst werden mit Hilfe der Entdeckelungsgabel, einem zu groß geratenen Kamm aus Metall, die Wachsdeckel von den mit Honig gefüllten Waben von Hand entfernt werden. Eine mühevolle Arbeit, die auf Dauer ganz schön in die Arme geht. Zum Glück ist die Schleuder, in die die Rahmen mit den Waben anschließend gestellt werden, elektrisch angetrieben und man kann entspannt zusehen wie der Honig langsam und goldgelb aus dem Hahn läuft und über mehrere feinmaschige Siebe, die Wachsreste zurückhalten, in einen Eimer tropft. Von hier aus wird der Honig dann in die bekannten Gläser gefüllt.

Das von den Waben entfernte Wachs nutzt Hubert Mayr übrigens, um wieder neue Mittelwände herstellen zu lassen, dünne Wachsplatten, auf die die Bienen im Stock ihre Waben bauen. So kann er sicher sein, dass diese keine giftigen Rückstände enthalten, etwa chemische Mittel zur Bekämpfung der gefürchteten Varroamilbe. Anders als manch andere seiner Kollegen nutzt Hubert Mayr hierfür nämlich nur natürliche Mittel, die zwar aufwändiger in der Anwendung, aber völlig ungiftig sind.

Wissend um den Aufwand, den die Honigproduktion auf Seiten der Bienen und der Imker bedeuten, werden die Besucher den nächsten Biss ins Honigbrot sicherlich noch mehr zu schätzen wissen.

 

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Gärtnerei Spatz und Wildgehege – ein schönes Ausflugsziel des Gartenbauvereins

Unser diesjähriger Ausflug führte uns am 23. Juli zu der zwischen Oberhausen und Peißenberg gelegenen Gärtnerei „Stauden Spatz“. Diesmal fuhren die teilnehmenden Mitglieder und Freunde des Gartenbauvereins - 21 Erwachsene und 6 Kinder - zu dem nahe gelegenen Ziel mit eigenen Fahrzeugen. Bei der abwechslungsreichen Führung durch die Gärtnerei lernten die Teilnehmer zunächst Pflanzen für verschiedene Gartenbereiche kennen, z. B. für den Steingarten, für den Teichrand oder heimische Wildstauden, wobei intensiv duftende Gewürz-Pflanzen wie „Curry-Kraut“ oder „Spezi-Kraut“ auf besonders großes Interesse stießen. Anschließend wurde der „Muttergarten“ besichtigt, in dem die Gärtnerei von bewährten Pflanzenarten ihr eigenes Saatgut und Stecklinge entnimmt, und so ihre zum Verkauf angebotenen Pflanzenstauden größtenteils selbst erzeugt. Dabei verzichtet die nach Bioland-Richtlinien wirtschaftende Gärtnerei zum Schutz von Moorgebieten und Klima auf torfhaltige Pflanzerde.

Bei der anschließenden Besichtigung des weitläufigen Rotwild-Geheges erfuhren die Teilnehmer Interessantes über Leben und Haltung der für die Fleischerzeugung gehaltenen Hirsche. Diese leben auf ca. 25 Hektar Wiesen in 3 Herden mit derzeit insgesamt etwa 100 Hirschkühen und 100 Hirschkälbern, wobei zu jeder Herde ein weithin erkennbarer stolzer Platzhirsch gehört. Die scheuen Tiere hielten sich zunächst in sicherer Entfernung zur Besuchergruppe auf, kamen aber schließlich doch näher heran, wobei Blick und Ohren der Tiere freilich ständig auf die Besucher gerichtet waren. 

Zum Abschluss des interessanten Ausflugs gab es Kaffee und Kuchen in einem der Gewächshäuser, wobei die Teilnehmer sich noch mit bewährten oder zum Teil erst bei der Führung kennegelernten Pflänzchen eindecken konnten.

 

 

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Sommerfest 2016

 

Der Plan war, dem Wetter ein Schnippchen zu schlagen und so fand unser Sommerfest heuer bereits am 4. Juni, also gut 2 Wochen früher als in den vergangenen Jahren, statt. Aufgegangen war der Plan dann aber leider nicht ganz, zwar war es warm - aber regnerisch, und so fanden sich die Besucher wieder im Sportheim zu einem geselligen Abend zusammen. Der guten Stimmung tat dies keinen Abbruch, gab es doch als Höhepunkt die Siegerehrung des Fotowettbewerbs „Mein Lieblingsplatz im Freien“ für Kinder und Jugendliche. Gewonnen haben in der Altersgruppe der Grundschüler (6 - 10 Jahre) Georg Schulze und in der Gruppe der Jugendlichen (11 - 18 Jahre) Magdalena Schulze. Die ersten drei Sieger der jeweiligen Altersgruppen konnten Sachpreise wie Bücher, Becherlupen und Gutscheine vom Gasthof zur Post entgegen nehmen. Noch mal herzliche Gratulation! Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden für die wunderschönen Fotos und mit großem Eifer gestalteten Bilder. Im Anschluss wurde fröhlich weitergefeiert und man ließ sich neben Fleisch vom Grill auch Leckeres ganz ohne Fleisch und u. a. Erdbeer-Limes und Cocktails schmecken.

 

 

 

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Ramadama 2016

Am 30. April fand zum 3. Mal der jährliche Ramadama in Eberfing statt, wie bestellt bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein. Der Einladung des Vereins für Gartenbau und Landespflege waren diesmal noch mehr Eberfinger gefolgt als in den letzten Jahren, begeistert unterstützt diesmal auch durch unsere derzeitigen Gäste aus Syrien und Afghanistan. Ausgangspunkt in diesem Jahr war die Kneippanlage, sodass die Teilnehmer bevorzugt im Oberdorf ausschwärmten, aber auch das Unterdorf wurde nicht vergessen.

Erfreulicherweise fiel die „Müllausbeute“ heuer deutlich geringer aus als in den Vorjahren, unser Ramadama scheint Wirkung zu zeigen.

Belohnt wurden alle Helfer wieder durch die Einladung der Gemeinde zum Mittagessen. Die Verpflegung übernahm der Gasthof Waldherr/Heinzel. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

 

 

 

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Baumpflanzaktion

Der Garten von Familie Fischer war am 5. April das Ziel für 38 Erst- und Zweitklässler der Grundschule Eberfing mit ihren Lehrerinnen. Hier fand die Demonstrationspflanzung eines Apfelbaumes und die Ausgabe der vom Gartenbauverein beschafften Obstgehölze statt. Nach Begrüßung und Ansprache durch 2. Vorstand Matthias Müller trugen die beiden Klassen Reime und Lieder über den Apfelbaum vor. Unterdessen bereitete Manuela Höck einen kleinen gesunden Imbis. Die Schulkinder lauschten aufmerksam den Erklärungen von Dietmar Valentin über Obstgehölze, die Veredelung, die Wuchsgesetze die Vorbereitung der Pflanzung und die weitere Betreuung und Pflege. Dann wurde die Pflanzung durchgeführt. Bei den 13 Apfel- (Topaz und Jakob Fischer), 6 Zwetschgen- und 2 Birnbäumen wurde Wert darauf gelegt, dass diese auf schwachwachsende Unterlagen veredelt wurden und somit für kleinere Gärten besser geeignet sind. Diese Bäume sind nicht standfest und müssen unbedingt an einem stabilen Pfahl angebunden werden. Der Topazapfel wurde 1984 in Tschechien aus den Kreuzungen der Sorten Rubin X Vanda entwickelt. Ein saftiger Winterapfel, gelb mit roten Streifen, der süß-säuerlich schmeckt und Anfang Oktober pflückreif wird. Der Jakob Fischer, eine Apfelsorte mit einem menschlichen Namen, hat seine Entdeckung einem gleichnamigen Baumwart zu verdanken. Dieser Jakob Fischer hat 1903 an einem Waldrand bei Steinhausen/Rottum ein wildes Apfelbäumchen entdeckt und hat es zu einem stattlichen Apfelbaum werden lassen, dessen Abkömmlinge heute noch in vielen Bauerngärten in Süddeutschland stehen und gute Früchte liefern. Er reift im September, hält nicht lange. Aber das muss er auch nicht. Denn er schmeckt so gut, dass er sofort gegessen wird. 1998 wurde der Jakob Fischer mit dem Beinamen "Der Schöne aus dem Oberland" vom Kuratorium des Landesverbandes für Obst, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e. V. als erste Apfelsorte überhaupt zur Streuobstsorte des Jahres gekürt. Nachdem alle Kinder ihre Gehölze, die Kinder unserer derzeitigen Gäste aus Syrien und Afghanistan bekamen je einen Topf mit Pfefferminze, erhalten hatten, ging es nach der Brotzeit frohgemut wieder zurück in die Schule. Die Vorstandschaft des Gartenbauvereins freut sich, dass durch diese Aktion Eberfing wieder grüner und um diverse Obstgehölze reicher geworden ist.          dv

 

 

 

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Mitgliederversammlung 2016

 

Am 12. März fand diese Zusammenkunft der organisierten Gartenfreundinnen und –freunde im großen Saal im Gasthof „Zur Post“ statt. 27 Interessierte waren anwesend. Zu Beginn wurde den verstorbenen Mitgliedern Erika und Wolfgang Rahder eine Gedenkminute gewidmet. Aus den Berichten untermalt mit Bildern war zu entnehmen, dass die Kasse stimmt, die Mitgliederzahl auf 164 gestiegen ist und die neue junge Vorstandschaft mit Elan die Projekte durchgezogen hat und etliche neue Ideen in 2016 auf den Weg bringen will. Für mehr als 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Kathi Ehrl von der Vorsitzenden Claudia Dittmann geehrt. Die gleiche Ehrung für Irmgard Leis, die sich entschuldigt hatte, wird nachgeholt. Als Anerkennung für die gute Arbeit mit unserer Kindergruppe erhielt Manuela Höck vom Kreisverband ein kleines Geschenk. "Streuobst" wird in diesem Jahr der Schwerpunkt für die Aktivitäten der Kinder sein. Nach dem Vortrag „Unser Boden“ von Dietmar Valentin, der sich mit der Entstehung des Bodens in unserer Region und dem Verstehen und Fördern des Bodenlebens befasste, wurde die Veranstaltung beendet. Jeder Besucher konnte sich diverse Merkblätter zum Vortrag und anderen Themen sowie ein Primeltöpfchen mit nach Hause nehmen.

 

Rückblick 2015

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Vereinsausflug nach Mittenwald und zum Kranzberg

 

Unser diesjähriger Ausflug führte uns am 5. Juli mit dem Busunternehmen Oppenrieder nach Mittenwald. Während ein kleiner Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei hochsommerlichem Wetter den Tag im malerischen Ort verbrachte, erklomm die Mehrheit den Kranzberg bis zum Berggasthof St. Anton, teils bequem im Sessellift, teils deutlich schweißtreibender zu Fuß. Nach einer gemütlichen Einkehr ging es von dort aus für die Wanderer weiter Richtung Gipfel oder zum schön angelegten Panorama-Barfußwanderweg, der abwechslungsreiche Stationen inmitten reich blühender Blumenwiesen bot. Nach dem Abstieg durch den schattigen Bergwald und einer Stärkung sowie einem erfrischenden Bad im schönen Lautersee folgte der Rückweg hinab durchs Leintal am Bach entlang nach Mittenwald.

 

 

 

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Sommerfest

 

Trotz des regnerischen kalten Wetters am 20. Juni ließen es sich die ca. 70 Besucher nicht nehmen, mit den Aktiven der Vorstandschaft bei Gegrilltem und kühlen Getränken einen netten Abend bei guten Gesprächen im Sportheim zu verbringen. Besonders haben wir uns gefreut, dass die jungen Fußballer des SV Eberfing nach Ende eines Punktspieles am Sportplatz unsere Gäste waren und uns vor einem dicken Minus bewahrt haben.           dv

 

 

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Pflanzentauschbörse

 

Einen vollen Erfolg konnte die neue Vorstandschaft des Gartenbauvereins bei der diesjährigen Pflanzentauschbörse am 25. April vor der alten Gemeindekanzlei erzielen. Wurden doch erstmalig Kaffee und Kuchen angeboten. Das Wetter spielte mit und so kamen alle 35 Teilnehmer, davon die Hälfte Anbieter, auf ihre Kosten. Viele Pflanzen wechselten den Besitzer und das Fachsimpeln kam nicht zu kurz. Nach einer Stunde war alles untergebracht.          dv

 

 

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 RAMADAMA

 

Am 11. April war es wieder soweit – ca. 40 Eberfinger Kinder, Schüler/innen und Erwachsene waren der Einladung des Vereins für Gartenbau und Landschaftspflege gefolgt und fanden sich unter dem Motto „Eberfing räumt auf“ am Feuerwehrhaus zum Ramadama ein. Wie schon im letzten Jahr machte das Wetter mit und so konnten die engagierten Helfer und Helferinnen wieder unter blauem Himmel ausschwärmen, durch Weiden- und Angerbach waten, sich durchs Unterholz kämpfen, Gebüsche und Wegränder durchkämmen und mit Go-Karts oder zu Fuß durch Unter- und Oberdorf streifen. Fleißig unterstützt wurden die Sammler durch Herrn Hackl, der mit dem Bulldog immer wieder Abfalltüten und sperrige „Fundstücke“ einsammelte und zum Feuerwehrhaus fuhr, von wo aus der gesamte zu Tage geförderte Abfall den Weg zum Wertstoffhof finden sollte.

Gefunden wurde wieder jede Menge Plastikabfall und Glasflaschen, darunter insgesamt 2 Kästen voll Pfandflaschen, aber auch Hundekot in Tüten, Altreifen, Altmetall und Verpackungen von Mahlzeiten einer großen Fastfood-Kette.

Im Anschluss an die Sammelaktion lud Bürgermeister Georg Leis wieder im Namen der Gemeinde Eberfing im Gasthof zur Post alle Fleißigen zur Stärkung ein.

Auch wenn die Aktion sicher nicht nur bei den Beteiligten dazu beiträgt, achtsamer mit unserer Umgebung umzugehen und Abfall in den dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen, war auch bei diesem zweiten Ramadama die Ausbeute wieder so hoch, dass es bei allen Befragten große Zustimmung fand, den Ramadama weiterhin jährlich durchzuführen. Um zur Abwechslung einen anderen Schwerpunkt zu setzen und das Gebiet dabei insgesamt auszudehnen, ist geplant, den Ausgangspunkt im nächsten Jahr ins Oberdorf zu legen.

 

 

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 Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

 

Am 21. März fand die diesjährige Mitgliederversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft und Ehrung langjähriger Mitglieder statt. Als Gast war Leonhard Ressler, der Vorsitzende des Kreisverbandes Weilheim-Schongau anwesend. Routiniert und übersichtlich trugen Fanny Westenrieder als Schriftführerin und Anneliese Walser als Kassiererin ihre Berichte über das abgelaufene Jahr vor. Monika Westenrieder als Kassenprüferin schlug die Entlastung der Vorstandschaft vor, die einstimmig vorgenommen wurde.

Nach 12 Jahren an der Spitze des Vereins gab Dietmar Valentin bekannt, dass er das Amt an die nächste Generation übergeben wolle. In seinem Resümee dankte er allen Vorstandsmitgliedern, die ihn in seiner Amtszeit begleitet hatten. Fritz Sturm und er hatten dem Verein als Vorsitzende 27 Jahre gedient. Er dankte der Gemeinde, stellvertretend dem 1. Bürgermeister Georg Leis und den anwesenden Gemeinderäten für deren stets offenes Ohr für die Vereinsbelange. Übernommen hatte er den Gartenbauverein am 07.03.03 mit 113 und übergeben am 21.03.15 mit 154 Mitgliedern. Mit Stolz und Genugtuung blickte er u.a. auf die Feier zum 25-jährigen Bestehen des Vereins 2013, den Kinderspielplatz, die aufgestellten Ruhebänke, den Anstoß für den Schulgarten, den Internetauftritt unter der Adresse des Kreisverbandes, die Mitwirkung an der Dorferneuerung und die Gestaltung der Naturkneippanlage zurück. Ein Ziel, das auch die neue Vorstandschaft verfolgen sollte, bleibt die Teilnahme von Eberfing an dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden, unser Dorf hat Zukunft". Als geprüfter Gartenpfleger will er den Gartenfreunden als Ansprechpartner für praktische und theoretische Anfragen erhalten bleiben. Die anschließende Wahl brachte Claudia Dittmann als 1. Vorsitzende, Matthias Müller als 2. Vorsitzenden sowie Christine Mayr als neue Beisitzerin ins Amt. Fritz Sturm und Dietmar Valentin machen als Beisitzer weiter mit. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Frisch gewählt führten die 1. Vorsitzende und der Kreisvorsitzende Leonhard Ressler die Ehrung der Mitglieder für 25 Jahr Mitgliedschaft durch. Nach einem Überblick über die geplanten Aktivitäten in 2015 verabschiedete Claudia Dittmann die Mitglieder mit einem Blumentöpfchen in das neue Gartenjahr.